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Staatsangehörigkeit

Staatsangehörigkeitsausweis

Staatsangehörigkeitsausweis, © Ute Grabowsky / photothek.net

01.12.2017 - Artikel

Folgende Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten von Deutschen in Ruanda werden von der Botschaft in Zusammenarbeit mit dem BVA bearbeitet:

  • Im „Feststellungsverfahren“ wird geprüft, ob Antragsteller noch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.
  • Anspruch auf „Wiedereinbürgerung“ haben Opfer des nationalsozialistischen Systems, denen die deutsche Staatsangehörigkeit von 1933 bis 1945 rechtswidrig entzogen wurde.
  • Einbürgerung von vor dem 01.01.1975 geborenen Kindern deutscher Mütter und ausländischer Väter.
  • Deutsche, die heute im Ausland leben, verlieren in der Regel ihre deutsche Staatsangehörigkeit, sobald sie eine fremde Staatsangehörigkeit annehmen. Um dies zu vermeiden, können sie beim BVA eine „Beibehaltungsgenehmigung“ beantragen.
  • Ehemalige Deutsche können einen Antrag auf Ermessenseinbürgerung stellen.
  • Jugendliche, die neben der deutschen eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, müssen nach Erreichen der Volljährigkeit erklären, welche Staatsangehörigkeit sie beibehalten wollen - „Optionsverfahren“
  • Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft für im Ausland geborene Kinder deutscher Eltern, die bereits im Ausland geboren wurden
  • Aktuelles: Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 20.05.2020 - 2 BvR 2628/18- wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten aus Artikel 111 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz ausgeweitet.
    Als Abkömmlinge im staatsangehörigkeitsrechtlichem Sinne zählen ab sofort auch
    - vor dem 01.04.1953 geborene eheliche Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Mütter und ausländischer Väter
    - vor dem 01.07.1993 geborene nichteheliche Kinder zwangsausgebürgerter deutscher Väter und ausländischer Mütter
    Ein Rückgriff auf die bestehenden Einbürgerungsmöglichkeiten nach § 14 Staatsangehörigkeitsgesetz in Verbindung mit den Erlassen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 28.03.2012 und 30.08.2019 ist damit nicht mehr erforderlich.
    Hiervon Betroffene, deren Einbürgerungsantrag nach Artikel 116 Absatz 2 Satz 1 GG nach der bisher geltenden Rechtsprechung in der Vergangenheit abgelehnt wurde, können sich jederzeit an die Botschaft wenden.

Weitere Informationen

Staatsangehörigkeitsverfahren in Bundeszuständigkeit

Bundesverwaltungsamt

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